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REWE unterstützt als neuer Partner den Helga Cup

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass REWE als neuer Partner und Unterstützer bei der weltweit größten Frauenregatta, dem Helga Cup, mit an Bord ist. Die Partnerschaft bestärkt uns in unserem Engagement für den Frauen-Segelsport und darin, die Inklusion im Segeln immer weiter voranzutreiben. In diesem Jahr starten beim Helga Cup noch mehr inklusive Teams.

Gerade der Aspekt des inklusiven Regattasegelns liegt unserem neuen Partner besonders am Herzen. „Wir sind begeistert, den Helga Cup in diesem Jahr erstmals zu unterstützen und somit einen bedeutenden Beitrag zur Förderung von Inklusion im Segelsport zu leisten. Bei REWE ist es uns ein zentrales Anliegen, dass jeder Mensch die gleichen Chancen erhält, unabhängig von individuellen Unterschieden. Diese Vision von Zusammenhalt und Gleichberechtigung setzen wir auch in unseren Märkten täglich um, indem wir ein inklusives Miteinander fördern und Menschen unterschiedlicher Hintergründe willkommen heißen“, sagt Jochen Vogel, Vorsitzender der Geschäftsleitung der REWE Nord. Auch Scott McDonald, Vorsitzender der Gesamtschwerbehindertenvertretung der REWE und Penny Markt GmbH, freut sich über das Engagement von REWE: „Ich bin sehr glücklich über die Partnerschaft mit dem Helga Cup.  Für mich ist das Event gelebte Inklusion, da allen Teilnehmerinnen – egal, ob mit oder ohne Beeinträchtigung – die gleichen Chancen gewährt werden. Das finde ich einfach großartig!“

Der diesjährige Helga Cup wird vom 6. Juni bis 9. Juni 2024 auf der Außenalster in Hamburg ausgetragen, von dem Verein Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. veranstaltet und im Norddeutschen Regatta Verein ausgerichtet.

Um die Inklusion im Segelsport auch künftig weiter fördern zu können, freuen wir uns darüber, mit dem Verein „Wir sind Wir Inclusion in Sailing“ eine weitere Partnerschaft einzugehen. Diese Kooperation unterstreicht unser Engagement für Vielfalt und Integration im Sport und unseren Einsatz für eine inklusive Segelgemeinschaft. Gemeinsam mit dem Verein machen wir den Segelsport für alle Interessierten zugänglich und bauen Barrieren ab.

Text: Katrin Heidemann

Gemeinsam lernen: Inklusive Segelprojekte für Kinder und Jugendliche auf der Alster

Segeln zählt zu den inklusivsten Sportarten überhaupt. Deshalb fördert die Kroschke Kinderstiftung in Kooperation mit „Wir sind wir – Inclusion in Sailing e.V.“, dem Werner-Otto-Institut sowie dem Hamburger Segel-Club und dem Norddeutschen Regatta Verein Segelkurse für Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigung. „Gemeinsam Segel setzen für die Inklusion im Sport“ lautet das Motto des Gemeinschaftsprojekts, bei dem im wahrsten Sinne des Wortes alle – mit oder ohne Handicap – in einem Boot sitzen.

Die Alster in Hamburg wird immer inklusiver: Gleich vier inklusive Segelkurse für verschiedene Zielgruppen laufen dort über die gesamte Segelsaison 2024. Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Beeinträchtigungen – ob geistig, körperlich oder motorisch – können mitmachen. Ziel ist das gemeinsame Erlernen des Segelns und das Vermitteln neuer, inklusiver Erlebnisse. Außerdem sollen die Teilnehmenden möglichst auch langfristig für den Segelsport begeistert werden.

Die Kurse richten sich an Kinder des Campus Uhlenhorst, der Hamburger Schule Elfenwiese und des in Hamburg ansässigen Werner-Otto-Instituts, bei dem Bewegungsangebote zur Therapie gehören. Bislang wurden oft nur Aktivitäten exklusiv für Kinder mit Einschränkungen angeboten. Mit dem Segelprojekt ist ein inklusives Angebot dazugekommen, bei dem junge Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in einem Boot sitzen. Das bedeutet echte gelebte Inklusion, wodurch die Behinderung in den Hintergrund tritt.

In den Kursen segeln jeweils acht Kinder ab acht Jahren – teils mit und teils ohne Einschränkung – gemeinsam auf der Alster. Organisiert werden die inklusiven Segelkurse von „Wir sind Wir – Inclusion in Sailing e.V.“ in Kooperation mit dem Norddeutschen Regatta Verein und dem Hamburger Segel-Club, wobei die Segelvereine die Boote und ihr Gelände zur Verfügung stellen. Bei dem von der Kroschke Kinderstiftung unterstützen Projekt geht es nicht darum, dass die Teilnehmenden lediglich mitsegeln, sondern sie aktiv das Segeln erlernen und mit anpacken. So überwinden sie Hürden, machen neue Erfahrungen und wachsen über sich hinaus, indem sie die eigenen Grenzen des Machbaren verschieben und ihren Horizont erweitern. „Das beschreibt ein zentrales Ziel unserer Stiftungsarbeit. Und wir erreichen es nur gemeinsam mit Partnern wie Wir sind Wir Inclusion in Sailing oder dem Werner-Otto-Institut“, sagt Nadine Weber-Kroschke, Vorständin der Kroschke Kinderstiftung.

Die Kinder segeln auf Kielbooten, die ein großes Maß an Stabilität und somit Sicherheit bieten. Die Betreuung übernehmen professionelle Segeltrainerinnen und -trainer. „Miteinander eine neue Sportart erlernen“ lautet die Devise bei den inklusiven Segelkursen. Erste Segeleinheiten mit begeisterten, strahlenden Kindern haben bereits gezeigt, wie gut das Gemeinschaftsprojekt beim Nachwuchs ankommt.

Als Highlight für alle Beteiligten – Kinder, Eltern und Vertreter der Kooperationspartner – ist nach der Segelsaison, am 15. November, ein großes Winterfest geplant. Erfahrungsaustausch, gegenseitiges Kennenlernen und Netzwerken stehen dabei im Mittelpunkt. Angedacht ist es, die Segelkurse nachhaltig zu etablieren und auch 2025 anzubieten.

Wer die Kurse vor Ort erleben möchte, hat am 20. Juni 2024 ab 16 Uhr beim „Tag der offenen Tür“ Gelegenheit dazu. Dann stehen beim Hamburger Segel-Club (An der Alster 47a, Hamburg) die Beteiligten eines Kinderkurses und das Trainerteam zum Gespräch zur Verfügung.

Pressekontakt Kroschke Kinderstiftung: Anja Wenk , wenk@kinderstiftung.de

Pressekontakt Wir sind Wir Inclusion in Sailing: Sven Jürgensen, sven.juergensen@wir-sind-wir.org, Tel. +49 171 683 5555

Link zu frei verfügbaren Bildern © Sven Jürgensen:

WOIHSCXSegelkurs

Text: Katrin Heidemann

Nomine startet beim Helga Cup 2024

Der „Helga Cup 2024“ ist nicht nur die größte Frauen-Segelregatta der Welt,
sondern bunt, inklusiv, schafft Sichtbarkeit, bewegt..
2024 startet dieses junge Mädchen beim „Helga Cup“ !
Nomine Jara Fabian (10 Jahre). Mit drei Jahren einen inkompletten Querschnitt erlitten.
Seit dem leidenschaftliche Para-Sportlerin in vielen Disziplinen. Monoski Rennrollstuhl Turnen… und seit fast fünf Jahren Segeln. Markenbotschafterin für kidevomini von OttoBock und Botschafterin auf den Invictus Games 2023 in Düsseldorf.
„Leute mit Behinderung sollten nicht Angst haben, dass sie irgendetwas falsch machen. Sie sollten einfach machen … !
Und nicht warten bis jemand fragt: „Willst du das auch mal machen ?“
– Nomine Fabian –
Inkluencer auf Instagram und TikTok unter @Teamnomine
Eine NDR Reportage über Nomine von Juliane Möcklinghoff:

https://www.youtube.com/watch?v=tXzYZe3j6GA

Segelkurs für Sehbehinderte und Blinde – Kieler Woche 2024

23.Juni – 25. Juni 2024 Schnuppersegeln für Sehbehinderte und Blinde

Es wird jeweils am 23.6. , 24.6. und 25.6.2024 ein Schnupper-Segel-Workshop für Sehbehinderte und Blinde in Kiel-Schilksee im Rahmen der Kieler Woche angeboten. Es ist keine Segelerfahrung Voraussetzung. Betreut wird der Kurs von professionellen Trainern. Achtung es sind pro Tag nur sehr wenige Teilnehmer(innen) möglich. Wir haben begrenzte Plätze!

Muss ich schwimmen können ?

Ja, das ist Voraussetzung

Wo findet der Kurs statt?

Der Kurs beginnt und endet in Kiel-Schilksee im Olympiahafen.

Von wann bis wann finden die täglichen Schnuppersegel-Kurse statt?

Wir planen von ca. 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr mit euch zu segeln.

Wie bewerbe ich mich für einen Platz zum Schnuppersegeln?

Bewerbungen erfolgen ausschließlich per E-Mail an:

sven.juergensen@wir-sind-wir.org

Bitte teilt uns eure vollständigen Namen mit, euren Wohnort und eine Telefonnummer unter der wir euch erreichen können.

Regattabegleitfahrten für Rollstuhlfahrer(innen) – Kieler Woche 2024

Information zur unseren Projekten „Regattabegleitfahrten im Rollstuhl“ und „Blindensegelkurs“ im Rahmen der Kieler Woche

Wir als Verein „Wir sind Wir Inclusion in Saling e.V.“ bieten wir in Partnerschaft mit der Stadt Kiel bieten im Rahmen der Kieler Woche Regattabegleitfahren für Rollstuhlfahrer(innen) auf einem Segelboot an. Das Angebot startet täglich in Kiel-Schilksee

Regattabegleitfahrten für Rollstuhlfahrer(innen) 22.6.- 29.6.2024

Ein NDR Bericht über unser Projekt 2023:

https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Inklusion-Rollstuhlgerechtes-Segeln-auf-der-Kieler-Woche,kielerwoche3738.html

Ein Gemeinschaftsprojekt von „Inklusives Segeln für Alle“ und „Wir sind Wir Inclusion in Sailing“ Für wen ist das Angebot?

Ausschließlich für Menschen im Rollstuhl. Das Boot bietet keine echten Sitzplätze für Fußgänger.

Sind E-Rollstühle geeignet?

Wir können leider keine E-Rollstühle mit aufs Wasser nehmen!

In welcher Zeit werden die Begleitfahrten angeboten?

Vom 22.6. – 30.6.2024 jeweils von ca. 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Achtung wir haben nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen.

Von wo aus starten die Fahrten?

Kiel Schilksee- Olympiahafen- Hafenmeistergebäude

Können Begleitpersonen als Fußgänger mit?

Nur wenn ein Bedarf für eine persönliche Assistenz besteht.

Das Boot hat keine Sitzplätze und wir wollen möglichst vielen Menschen

im Rollstuhl das Angebot ermöglichen. Jeder Fußgänger nimmt einen Rolliplatz weg. Wir bitten um ihr Verständnis für diese Regelung.

Wie bewerbe ich mich um einen Platz „Regattabegleitfahrten für Rollstuhlfaher(innen)?

Bitte ausschließlich per E-Mail an:

sven.juergensen@wir-sind-wir.org

Was brauchen wir als Infos in der Anmeldemail?

Vor- und Nachnamen, Adresse und eine Telefonnummer unter der wir

Sie erreichen können.

HELGA CUP – MUSTO wird Ausrüstungspartner der weltweit größten Frauensegelregatta

Wir freuen uns bekannt zu geben, dass wir mit der Marke MUSTO als offizieller Ausrüstungspartner des Helga Cups 2024 fungieren werden. Diese Partnerschaft unterstreicht unser Engagement für die Förderung des Frauen-Segelsports und von inklusiven Segelveranstaltungen.

Der Helga Cup, die weltweit größte Frauensegelregatta steht für Inklusion, Gemeinschaft und Leidenschaft. Als Vorreiter in Sachen gelebter Inklusion im Segelsport ist der Helga Cup mehr als eine Regatta – Think Helga ist ein ganzjähriges Projekt, das die Teilnahme von Seglerinnen aller Erfahrungsstufen fördert und ihnen die Möglichkeit bietet, sich optimal auf die Regatta vorzubereiten.

Hubertus Jürgens, Geschäftsführer der Peter Frisch GmbH: „Als stolzer Ausrüstungspartner des Helga Cups 2024 in Hamburg freuen wir uns darauf, die Teams mit hochwertiger Ausrüstung auszustatten und sie auf ihrem Weg zum Erfolg zu begleiten. Der Helga Cup verkörpert Teamgeist, Leidenschaft und Fairplay – Werte, die auch wir als Sponsor hochhalten.“

Silke Basedow, dreimalige Siegerin und Organisatorin des Helga Cups: „Ich freue mich sehr, dass die Peter Frisch GmbH als Sponsor mit dem Helga Cup kooperiert. Zu meiner aktivsten Segelzeit haben mein Team und ich über 15 Jahre mit der Firma Frisch zusammengearbeitet und die Marke MUSTO vertreten. Diese steht für mich für höchste Qualität und Langlebigkeit im Regattasegelsport. Das Münchner Unternehmen ist seit jeher innovativ, vermarktet die qualitativ besten Marken und engagiert sich seit vielen Jahren für den Frauensegelsport. Aus meiner Sicht ein perfect Match!“

Der Helga Cup 2024 findet vom 6. Juni bis 9. Juni 2024 in Hamburg statt und wird von dem Verein Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. veranstaltet und im Norddeutschen Regatta Verein ausgerichtet.

Um den Inklusionssegelsport auch zukünftig zu fördern, freuen wir uns darüber mit dem Verein „Wir sind Wir“ eine weitere Partnerschaft einzugehen. Diese Kooperation unterstreicht unser Engagement für Vielfalt und Integration im Sport und zeigt unseren Einsatz für eine inklusive Segelgemeinschaft. Gemeinsam mit dem Verein werden wir daran arbeiten, den Segelsport für alle Interessierten zugänglich zu machen und Barrieren abzubauen.

Inklusives Segel-Event am Chiemsee ein großer Erfolg

Inklusive Jugend-Crew gewinnt die „Inklusiven Internationalen Deutschen Meisterschaften- Segeln“ und den 1. Spieltag „Heinz Kettler Deutschland Cup“ in Prien/Chiemsee!

Vom 1. – 5. Mai segelten in Prien/Chiemsee 14 inklusive Crews um den Titel  „Inklusive Deutsche Meisterschaft-Segeln“ des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband, sowie die Bayerische Meisterschaft des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern (BVS) in der Klasse RS Venture Connect. Für alle Crews war es auch der 1. Spieltag der inklusiven Segel-Serie des „Heinz Kettler Deutschland Cup“. Partner und Ausrichter waren der Segelclub Prien Chiemsee e.V., die Heinz Kettler Stiftung, der Yachtclub Möhnesee und Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V. Gemeldet hatten für die Regatta auf dem größten See Bayerns 14 Teams aus drei Nationen – Deutschland, Österreich und Belgien. Auch am Start war der paralympische Gold Medaillen Gewinner Siegmund Mainka. Gesegelt wurde auf von den Ausrichtern gestellten Booten des Typs RS Venture Connect, die weltweit bei hochklassigen Para- und Inklusions-Regatten im Einsatz sind. Gesegelt wir zu zweit. Je eine Person mit Beeinträchtigung und eine Person ohne Beeinträchtigung bilden eine Crew. Aber auch zwei Personen mit Beeinträchtigung sind am Start gewesen. Im sportlich ambitionierten Segel-Liga-Format bestritten die inklusiven Segel-Teams in Prien an vier Tagen insgesamt 19 Rennen je Team gegeneinander. Die Bedingungen an den vier Segeltagen waren perfekt, guter Wind und viel Sonne. Der ausrichtende Segelclub Prien Chiemsee war zudem ein perfekter und wunderbarer Gastgeber. 

Sieger 1. Spieltag „Heinz Kettler Deutschland Cup“:
1. Platz  „youngster – Tjark Schimmel (Bremerhaven) und Klaas Fiete Kruck (Bremerhaven)  
2: Platz  „Die Zwei“ – Jürgen Brietzke (Gottesgabe) und Siegmund Mainka (Borken)
3. Platz  Oldis“ – Christian Bodler (Prien) und Manfred Steingress (Prien)

Sieger „Inklusive Internationale Deutsche Meisterschaft – Segeln 2 Personen Boot“:
Titel des Deutschen Behindertensportverbandes in Kooperation mit dem Deutschen Segler-Verband
1. Platz  „youngster“ Tjark Schimmel und Klaas Fiete Kruck 
2: Platz „Die Zwei“ Jürgen Brietzke und Siegmund Mainka
3. Platz „Oldis“ Christian Bodler  und Manfred Steingress

Sieger „Bayerische Meisterschaft Segeln RS Venture Connect“
1. Platz „Trölös“ -. Tim Trömer (Stade)  und Nadine Löschke (Hamburg)
2. Platz „Team Alster-HSC“ – Dirk Thalheim (Hamburg) und Matthias Bünger (Hamburg)
3.Platz „Pippilotta“ – Felix Schnor (Hamburg) und Jörg Meierdiercks (Prien)

Alle Informationen zu den Teams und Ergebnisse zum Event in Prien:
https://www.manage2sail.com/ch/event/443c9352-d706-4b5a-985d-ae870523e607#!/

Eine ganz besondere Geschichte zum Sieger der inklusiven Segel-Regatten Tjark Schimmel:
Tjark Schimmel ist ehemaliger Landeskader-Segler. Tjark sitzt seit dem 2.Januar 2022 in Folge eines Hirnaneurysmas im Rollstuhl. Vor der der Erkrankung hatte Tjark Schimmel mit Segelfreund Klaas Fiete Kruck gerade die Cadet-WM 2021 auf dem Gardasee bestritten. Sie waren auch für die Jugend-WM 2022 in Australien qualifiziert. Daran konnte Tjark aufgrund der schweren Erkrankung nicht mehr teilnehmen. In Prien saß Tjark, der sonst mit seinem Vater inklusiv segelt, wieder mit Klaas Fiete Kruck in einem Regattaboot und bestritt vom 1.- 5. Mai die inklusive Regatta auf dem Chiemsee. 

Ziel der inklusiven Segel-Veranstaltungen von Wir sind Wir Inclusion in Sailing und den beteiligten Partnern ist es, die bislang im Sport traditionelle Trennung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung aufzuheben und den Segelsport für alle zugänglich zu machen. Es soll eine inklusive und nachhaltige Segelszene entstehen, die bunt und offen für jeden Menschen ist, egal mit welcher Einschränkung, ob sozial benachteiligt oder einfach nur segelbegeistert. Gelebte Inklusion und Teilhabe kann durch Sport in den Alltag und die Arbeitswelt getragen werden. Durch ein großes Event wird der inklusive Sport sichtbar und Barrieren können abgebaut werden.
#wirallesegeln

Weitere Termine:
Heinz Kettler Deutschland Cup
2. Spieltag: 19. bis 21. Juli, Yachtclub Möhnesee
3. Spieltag/Finale: 5./6. Oktober, Schweriner Segler-Verein von 1984

Heinz Kettler – Inklusiver Segel Länder Pokal
3./4. Oktober, Schweriner Segler-Verein von 1984

Text: Sven Jürgensen 
Pressebilder „Heinz Kettler Deutschland Cup“:
https://www.flickr.com/photos/svenjjj/albums/72177720316698377/


Pressekontakt Sven Jürgensen
E-Mail: sven.juergensen@wir-sind-wir.org
Mobiltelefon: +49 171 683 5555

Inklusive Segelsaison 2024 startet

Der Countdown läuft: Diese Woche fällt der Startschuss zum „Heinz Kettler Deutschland Cup 2024“

Der im vergangenen Jahr ins Leben gerufene „Heinz Kettler Deutschland Cup“ geht in die zweite Runde. Der 1. Spieltag der inklusiven Regattaserie wird vom 1. bis 5. Mai auf dem Chiemsee ausgetragen. Im Juli folgen Wettfahrten auf dem Möhnesee, bevor am 5. und 6. Oktober in Schwerin im Anschluss an den „Inklusiven Segel Länder Pokal“ das Finale ansteht.
 

Der Cup ist ein Gemeinschaftsprojekt der „Heinz Kettler Stiftung“, des Yachtclubs Möhnesee und des Vereins „Wir sind Wir Inclusion in Sailing“. Zeitgleich zum 1. Spieltag werden die Inklusive Deutsche Meisterschaft des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) sowie die Bayerische Meisterschaft des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern (BVS) in der Klasse RS Venture Connect auf dem Chiemsee ausgesegelt. Die Schirmherrschaft übernimmt Joachim Hermann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Sport und Integration.

Gemeldet haben für die Wettfahrten auf dem größten See Bayers 16 Teams aus drei Nationen – Deutschland, Österreich und Belgien. Auf der Meldeliste stehen auch zwei Paralympics-Sieger: Jens Kroker und Siegmund Mainka. Gemeinsam ersegelten sie paralympisches Gold und Silber in der Bootsklasse Sonar. Auf dem Chiemsee sitzen sie in getrennten Booten. Jens Kroker (Norddeutscher Regatta Verein) tritt gemeinsam mit seiner Frau Sabine Kroker-Hohmann (Segelclub Prien e.V. Chiemsee) an, mit der er 2022 in der RS Venture Connect-Klasse den Vizeweltmeistertitel in der Open- und in der Gesamtwertung gewonnen hat. Mainka (Yachtclub Möhnesee) startet gemeinsam mit Jürgen Brietzke (Wir sind Wir – Inclusion in Sailing e.V.).

Gesegelt wird beim „Heinz Kettler Deutschland Cup“ auf gestellten Booten des Typs RS Venture Connect, die weltweit bei hochklassigen Para- und Inklusions-Regatten im Einsatz sind. Im Liga-Format bestreiten die inklusiven Teams mehrere kurzen Rennen gegeneinander. Die Wertung der Eröffnungsserie ergibt sich aus der Summe der Ergebnisse der einzelnen Wettfahrten einer Mannschaft. Die Teams der Goldflotte (Platz eins bis acht) sind für die letzte Wettfahrt qualifiziert, wenn mindestens vier Wettfahrten in der Eröffnungsserie absolviert wurden. Die Vorrundenplatzierung wird als Punkte ins Finale mitgenommen. Die Punkte des Finalrennens werden addiert und ergeben das Endergebnis.

Nach dem Auftakt in Bayern folgt vom 19. bis 21. Juli beim Yachtclub Möhnesee der zweite Spieltag, bevor am 5. und 6. Oktober beim Schweriner Segler-Verein von 1984 das große Finale den Abschluss bildet. Anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit findet in Schwerin an den Tagen vor dem Finale, am 3. und 4. Oktober, ein ganz besonderes Event statt, organisiert von „Wir sind Wir Inclusion in Sailing“, der „Inklusive Segel Länder Pokal“. Dabei segeln 16 inklusive Crews, mit je einem Teammitglied mit und einem Teammitglied ohne Behinderung gegeneinander – eine Crew aus jedem Bundesland.
Veranstalter des Events ist der Deutsche Segler-Verband (DSV), Partner und ausrichtender Verein der Schweriner Segler-Verein von 1894. Schirmherrin der Veranstaltung ist die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern und amtierende Präsidentin des Bundesrates, Manuela Schwesig. Passend zum Motto der Bundesratspräsidentschaft Mecklenburg-Vorpommerns „Vereint Segel setzen“ wird das Inklusive Segeln auf dem Schweriner See vor malerischer Kulisse ein Höhepunkt des großen Bürgerfestes anlässlich der Zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit.

Der „Heinz Kettler – Inklusive Segel Länder Pokal “ dient als eines der größten inklusiven Segel-Events in Deutschland als Leuchtturmprojekt, um Vorbehalte abzubauen und andere zum Nachahmen anzuregen. Das Event ist eins der jüngsten inklusiven Formate, die in den vergangenen Jahren in Deutschland entwickelt wurden, wozu die offiziellen inklusiven Segelweltmeisterschaften in Rostock in Kooperation mit World Sailing ebenso zählen wie der „Helga Cup“ in Hamburg und der „Heinz Kettler Deutschland Cup“.
Ziel der inklusiven Veranstaltungen ist es, die bislang im Sport traditionelle Trennung zwischen Menschen mit und ohne Behinderung aufzuheben und den Segelsport für alle zugänglich zu machen. Es soll eine inklusive und nachhaltige Segelszene entstehen, die bunt und offen für jeden Menschen ist, egal mit welcher Einschränkung, ob sozial benachteiligt oder einfach nur segelbegeistert. Gelebte Inklusion und Teilhabe kann durch Sport in den Alltag und die Arbeitswelt getragen werden. Durch ein großes Event wird der inklusive Sport sichtbar und Barrieren können abgebaut werden.

Termine:
Heinz Kettler Deutschland Cup:
1. Spieltag: 1. bis 5. Mai, Segelclub Prien e. V. am Chiemsee
2. Spieltag: 19. bis 21. Juli, Yachtclub Möhnesee
3. Spieltag/Finale: 5./6. Oktober, Schweriner Segler-Verein von 1894

Heinz Kettler – Inklusiver Segel Länder Pokal
3./4. Oktober, Schweriner Segler-Verein von 1894

Text: Katrin Heidemann
Pressebilder „Heinz Kettler Deutschland Cup“:
https://www.flickr.com/photos/svenjjj/albums/72177720316450480


Pressekontakt Sven Jürgensen
E-Mail: sven.juergensen@wir-sind-wir.org
Mobiltelefon: +49 171 683 5555

Das „BAT Sailing Team“ als erste Crew in der 2. Segel-Bundesliga

Das „Bat Sailing Team“ hat sich als erste inklusive Crew für die 2. Deutsche Segel-Bundesliga qualifiziert!

Der Segelsport ist optimal für die Inklusion geeignet. Trotzdem ist sie im Wettfahrtbereich nach wie vor selten. Wie gut diese auch dort funktionieren kann, zeigt seit einigen Jahren das „BAT Sailing Team“ aus Hamburg, ein Gemeinschaftsprojekt des Norddeutschen Regatta Vereins und „Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V.“. In dieser Saison startet die inklusive Crew erstmals in der 2. Segel-Bundesliga – ein bedeutender Schritt für das Team, und auch für die Inklusion auf der Regattabahn. Auftakt ist am 19. April in Berlin.

Bei dem Projekt, in dem Aktive mit und ohne Handicap bei Regatten antreten, geht es um mehr als den reinen Wettkampfgedanken. Es ist ein Leuchtturmprojekt der Inklusion im Segeln, das die im Sport oft übliche Trennung von Para-Wettbewerben und Events für Menschen ohne Einschränkung aufbrechen soll und als gutes Beispiel für die gelebte Inklusion steht. Ziel ist es, andere Menschen zu motivieren und zu zeigen, was möglich ist. Durch mehr Sichtbarkeit soll die Inklusion in der Wahrnehmung der Gesellschaft immer selbstverständlicher werden.

Bei der Kieler Woche, dem größten Segelevent Deutschlands, hat das „BAT Sailing Team“ erstmals 2021 erfolgreich gezeigt, dass Inklusion auch bei Regatten funktioniert. Nach weiteren Teilnahmen 2022 und 2023 in Kiel ist auch in dieser Saison wieder geplant, mit dem Team dort zu starten. 

Das „BAT Sailing Team“ bietet für Menschen mit Handicap die Möglichkeit, Segeln auszuprobieren oder sogar gänzlich zu lernen. Das treibt Inklusion im Segelsport voran.
Das „BAT Sailing Team“ ist so entstanden. Angefangen hat alles mit einem Segelworkshop für blinde und sehbehinderte Menschen in Hamburg im September 2020. Mit dabei war der sehbehinderte David Koch, langjähriger Goalball-Leistungssportler und Crewmitglied des „BAT Sailing Teams“ beim Debüt in der 2. Segel-Bundesliga. Koch war nach dem ersten Workshop direkt vom Wassersportvirus infiziert. „Ich habe es genossen zu segeln und wollte, dass es nicht bei einer einmaligen Aktion bleibt. Deshalb habe ich gefragt: ‚Was kann man damit noch segeln?‘ So kamen wir auf das Regattathema“, erklärt der Hamburger. Gemeinsam mit Sven Jürgensen („Wir sind Wir Inclusion in Sailing e. V.“) und anderen Seglerinnen und Seglern schmiedete er Regattapläne. Das Ergebnis: die erste Teilnahme der Crew bei der Kieler Woche 2021.

Seitdem hat das „BAT Sailing Team“ kontinuierlich sein seglerisches Können verbessert. Weitere inklusive Segelworkshops für Aktive unterschiedlichster Altersklassen folgten, das Team blieb den Regatten treu und half damit, die Inklusion im Wassersport präsenter zu machen. Sowohl 2021, 2022 als auch 2023 starteten drei beziehungsweise vier inklusive Crews in der Klasse J/70 bei der Kieler Woche. Außerdem nimmt das Team in unterschiedlicher Besetzung regelmäßig an lokalen Wettfahrten auf seinem Heimatrevier, der Hamburger Außenalster, teil. Und auch bei der weltweit größten Frauenregatta, dem Helga Cup in Hamburg, sind Seglerinnen aus dem Team vertreten, ebenso wie bei der inklusiven Segelweltmeisterschaft und der erstmals 2023 durchgeführten inklusiven Segelserie „Heinz-Kettler-Deutschland-Cup“.

Wissenschaftlich begleitet wird das Leuchtturmprojekt von der Hamburger Universität unter der Leitung von Prof. Dr. Claus Krieger (Fakultät für Erziehungswissenschaften/Arbeitsbereich Bewegung, Spiel und Sport). „Segeln ist eine der inklusivsten Sportarten“, sagen die Wissenschaftler. Eine besonders wichtige Erkenntnis für das „BAT Sailing Team“ resultierte aus der Zusammenarbeit mit der Uni: „Vor allem sind wir ein ganz normales Team. Die meisten Herausforderungen können in ähnlicher Form in vielen anderen Sportteams gefunden werden.“

In dieser Saison strebt das „BAT Sailing Team“ aus Hamburg als nächsten Schritt die volle Potenzialentfaltung im inklusiven Leistungssport an und damit die Teilnahme in der 2. Bundesliga. Die Qualifikation zur Segel-Bundesliga (DSL-Pokal) verpasste das inklusive Team trotz starker Leistung nur knapp und landete auf dem Nachrückerplatz. Als Ende 2023 eine andere Mannschaft aus dem Ligabetrieb ausstieg, war der Start in der 2. Segel-Bundesliga für die Hamburger Crew gesichert. An fünf sogenannten Spieltagen (jeweils drei Wettfahrttage) nimmt das „BAT Sailing Team“ 2024 teil und setzt ein Zeichen für die Inklusion im leistungsorientierten Regattabereich.

Die Wettfahrten in der Segel-Bundesliga finden auf gestellten Booten statt, die durchgetauscht werden, um sicherzustellen, dass das seglerische Können ausschlaggebend ist. Das Ligaformat zeichnet sich durch kurze, sehr intensive Rennen aus, bei denen viel Action garantiert und eine gute Taktik gefordert ist. „Unsere Teilnahme in der 2. Segel-Bundesliga 2024 sehen wir als große Chance, um herauszufinden und zu zeigen, was im inklusiven Segelsport machbar ist“, sagt das „BAT Sailing Team“.

Dazu zählt als Steuermann der 32-jährige Marvin Hamm, der aktuell in der Segelklasse International 14 zu Hause ist. „Was mich an der Bootsklasse J/70 reizt, ist die Kombination aus Aspekten des Yachtsegelns wie der Abstimmung zwischen den Crewmitgliedern und sehr sportlichem Segeln. Besonders freue ich mich, 2024 das erste Mal mit unserem Team in der 2. Segel-Bundesliga an den Start zu gehen“, so der Hamburger.

Als Trimmer ist Jan Mense (28) mit an Bord, der seit etwa zwölf Jahren an Regatten verschiedener Bootsklassen teilnimmt. Den Schiffsbauingenieur motivieren bei dem Segelprojekt zwei Dinge besonders: „Zum einen zu zeigen, dass Inklusion weder Hexenwerk noch ein Nachteil ist, sofern man sich darauf einlässt, und zweitens der große Spaß, den wir im Team daran haben, gemeinsam zu wachsen. Ich bin jedenfalls richtig gespannt, was diese Saison bringt und freue mich riesig darauf.“

Auf dem Vorschiff ist der 35-jährige Physiotherapeut David Koch im Einsatz, der eine Sehbehinderung hat, bei der sich die Netzhaut abgelöst. Durch diese Form der Makula-Degeneration ist sein zentrales Sichtfeld stark eingeschränkt, sodass er mittig quasi nichts sieht und nur in der Peripherie ein wenig. „Im September 2020 stand ich das erste Mal auf einem Segelboot und begann 2021 aktiv, mit der J/70 zu segeln und mich auf Regatten vorzubereiten“, blickt Koch auf seine Segelerfahrungen zurück. Als Ersatzfrau für das inklusive Team ist die gehörlose Karen Suthmann eingeplant.

Als Taktikerin und Crewmitglied der ersten Stunde komplettiert Mieke Klein das „BAT Sailing Team“, die am Ende ihrer Studienzeit Gefallen am Fahrtensegeln gefunden hat. Wenn sie nicht auf der J/70 unterwegs ist, skippert sie gelegentlich für eine Neustädter Yachtschule. „Das Bat Sailing Team ist für mich seit seiner ersten Saison 2020 ein Herzensprojekt, und ich freue mich auf die Saison mit dem „Wir sind Wir“-Team in der 2. Segel-Bundesliga. Wir haben hier eine tolle Chance, als Team weiter zu wachsen und ein starkes Statement für Inklusion als gelebte Normalität zu setzen“, sagt sie.

Noch im April fällt auf dem Wannsee in Berlin der Startschuss zum Liga-Debüt des „Bat Sailing Teams“, und die Inklusion zieht in die 2. Bundesliga ein – ein wichtiges Signal für das inklusive Segeln, nicht nur im Regattabereich!
Spieltage der 2. Segel-Bundesliga:
19. bis 21. April 2024: Berlin/Wannsee (Verein Seglerhaus am Wannsee)
12. bis 14. Juli 2024: Warnemünde/Ostsee (Akademischer SegelVerein Warnemünde)
30. August bis 1. September: Kiel/Innenförde (Segelcamp Kiel, Deutsche Segel-Liga e.V., tba)
13. bis 15. September: München/Starnberger See (Münchner Yacht-Club)
17. bis 19. September: Finale, München/Starnberger See (Bayerischer Yacht-Club)


Das „BAT Sailing Team“ startet für „Wir sind Wir Inclusion in Sailing e.V“/Sachsen.
Bilder BAT Sailing Team zum download:
https://www.flickr.com/photos/svenjjj/albums/72177720316193636/

Text: Katrin Heidemann


Pressekontakt Sven Jürgensen
E-Mail: sven.juergensen@wir-sind-wir.org
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